GOOGLE+ vs. FACEBOOK: Geringere Kosten für Entwickler und Unternehmen
Dass es auf Google+ Spiele geben wird, war jedem klar. Im Quellcode der Google Community hat sich diese Selbstverständlichkeit nun weiter bestätigt. Es wurden klare Hinweise auf Schnittstellen zur Social App Entwicklung gefunden. Die Szene diskutieren heiß über die Möglichkeiten, die Facebook durchaus nervös werden lassen können. Wie es scheint, wird Google+ sich in fundamentalen Dingen vom Spielekonzept auf Facebook differenzieren.
Werden die Spiele auf Google+ günstiger, stabiler und schneller?
Unterschied 1 - Google+ VS. Facebook:
Im Gegensatz zu Google+ werden die Spiele bei Facebook physikalisch auf den eigenen Servern der Spielehersteller gelagert. Bei Google+ liegen diese höchstwahrscheinlich auf wesentlich schnelleren Google Servern
Die beste App / das beste Spiel wird sich nicht bei den Nutzern einer Community durchsetzen, wenn diese nicht schnell genug und stabil läuft. Dies ist bei manchen Spieleherstellern nicht immer der Fall, gerade zu den Spitzen-Zeiten, in denen der reguläre Nutzer dieses Spiel spielt. Die Folge ist u.a. ein Zeitluppeneffekt, ruckeln und ein genervter Nutzer durch ein mieses Spielerlebnis. Alleine die Schnittstelle / das Durchschleusen zu einem externen Server ist logisch gesehen eine Bremse.
Daher wird Google die Spiele seiner Community Google+ direkt auf den Community Servern hosten. Performanceproblem adé! Das eine oder andere Schnittstellenproblem (siehe Facebook-API) wird dadurch ebenfalls automatisch vermindert, wenn nicht gar beseitigt sein. Bugs werden minimiert Hersteller können sich auf die weiterentwicklung der App / des Spiel konzentrieren und nicht um die Problem- bzw. Bug-Beseitigung.
Unterschied 2 – Google+ VS. Facebook:
Kosten, Kosten, Kosten. Wo bleibt nach dem Umsatz der Gewinn? Wie viel kassieren Facebook oder Google+?
Jeder Umsatz, der über eine Facebook App eingeht, wird direkt zu 30% von Facebook in Palo Alto eingenommen. Das schmerzt gerade den kleinen Spieleherstellern. Der Unterschied zu Google+ zeigt sich bereits im Geschäftsmodell von Google selbst. Dieses ist nicht primär auf die Gewinnmaximierung durch Provisionsbeteiligung ausgelegt. Entwickler für den Chrome Web Store (Google Browser) müssen lediglich 5% des darüber getätigten Umsatz an Google abgeben.
Aktive Community-Nutzer und ein für Spielehersteller angemessenes, vor allem rentables Preismodell ist die Voraussetzung für den Erfolg für Social Games auf Google+. Das nach wie vor starke Wachstum der Community und das sich ankündigende Provisionsmodell für Entwickler wirkt durchaus attraktiv.Im Vergleich zu Facebook stünden von jedem Dollar 25 Cent mehr zur Verfügung.



